Die Regierung in Ecuador berät darüber, den THC-Grenzwert für Nutzhanf auf 1% anzuheben. Damit würde das Land an der Westküste Südamerikas dem Beispiel von Uruguay, der Schweiz und Australien folgen. Wie Hemp Today berichtet [1] ist die geplante Anhebung des Grenzwerts Teil der diskutierten Legalisierung von Nutzhanf. Außerdem soll Nutzhanf aus dem Strafregister gestrichen werden. 1% THC beziehen sich dabei auf getrocknetes Pflanzenmaterial. Durch die Reformierung der geltenden Gesetze könnten Nutzhanfpflanzen mit entsprechenden Grenzwerten legal angebaut werden. Die Legalisierung von Nutzhanf in Ecuador ist nicht unumstritten. So seien sich viele Politiker dem wirtschaftlichen Potenzial der Pflanze durchaus bewusst. Trotzdem habe man mit den ökonomischen Interessen konservativer Machthabern zu kämpfen, die sich gegen eine Legalisierung aussprechen. Eine Umfrage unter ecuadorianischen Politikern ergab, dass 83 der anwesenden Mitglieder die Legalisierung von Nutzhanf unterstützen würden, während sich 23 ihrer Stimme enthielten und 20 gegen eine dementsprechende Gesetzesänderung stimmten. Durch die Anhebung des Grenzwerts wäre Ecuador auf globaler Ebene ein Vorreiter. In den meis...